HumaneNutzungIT_HeilmannDie Integrata-Stiftung setzt sich für die humane Nutzung der Informationstechnologie ein. Sie will das breite Bewusstsein für eine verbesserte Lebensqualität durch den Einsatz von IT stärken. Im Rahmen der Fördervorhaben vergibt die Integrata-Stiftung jährlich den Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie (Wolfgang-Heilmann-Preis).

Im Rahmen des 10-jährigen Bestehens ist nun kürzlich der Sammelband “Humane Nutzung der Informationstechnologie” erschienen (ISBN: 978-3-89838-636-4). In dem von Heidi Heilmann, Professorin für Wirtschaftsinformatik in Stuttgart bis 2000,  herausgegebenen Band diskutieren und präsentieren verschiedenen Autoren, darunter viele Preisträger des Wolfgang-Heilmann-Preises, ihre Arbeiten und Überlegungen zur humanen Nutzung der IT.

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68375339_adab0a8002_bUnter dem Stichwort eInclusion - Informationsgesellschaft für Alle – wird u.a. der Nutzung des Internet und seiner Dienste durch die ältere Generation häufig thematisiert. Diese Nutzergruppe ist besonders häufig unter den Offlinern zu finden.

Das amerikanische PewResearchCenter hat kürzlich eine Studie speziell zur Nutzung von Social Media durch Ältere veröffentlicht: “Older Adults and Social Media“. Die Studie bezieht sich auf die USA, lässt aber sicher auch Rückschlüsse auf die Schweiz zu.

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3756064931_8050945fc4_bDas Ziel einer kürzlichen veröffentlichten Studie ist es, “den aktuellen Stand, den Bedarf, die Trends und die Barrieren beim Einsatz von Web 2.0-Anwendungen in der Berufs- und Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg” zu ermitteln.  Das Ergebnis wird in einer Pressemeldung bei do it.online so zusammengefasst:

Baden-württembergische Bildungsanbieter sind von Vorteilen des Web 2.0 überzeugt, Expertenkenntnisse fehlen jedoch häufig“.

Die Studie mit dem Titel “Der Einsatz von Web 2.0 in der Berufs- und Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg” wurde im Rahmen des EU Projekts SVEA – Promoting web 2.0 uptake for organisational and personnel development in VET and adult training erstellt. Eine Zusammenfassung der Studie ist Online verfügbar.

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Antennenanlage auf dem Hohen Kasten

Im Juni 2009 beschloss die Konferenz der Regierungschefs der ArgeAlp (Arbeitsgemeinschaft Alpenländer) eine „Resolution der Mitgliedsländer der Arge Alp zur Informationsgesellschaft und Infrastrukturpolitik“. In der Resolution wurde klar die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Entwicklung der Informationsgesellschaft im Alpenraum hervorgehoben – und damit die Bedeutung der IKT für entlegene bzw. benachteiligte Regionen: „Zur Überwindung von Raum und Topografie in der Informationsgesellschaft sind IKT-Infrastrukturen von zentraler Bedeutung für den Alpenraum.“ Im Rahmen der Resolution werden auch vielfältige konkrete Massnahmen im Sinne von Empfehlungen an die Mitgliedsländer aufgezeigt.

Als Konsequenz dieser Reslution führt die ArgeAlp in Kooperation mit der HTW Chur im September 2010 die Arge Alp Fachtagung 2010: Informationsgesellschaft und Infrastrukturpolitik im Alpenraum durch.

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Titel der Studie zur 'Open-Commons-Region Linz'

Unter dem Titel ““Think Global – Act Local” – Wie die Informationsgesellschaft greifbar werden kann” haben wir bereits über die Initiative Freie Netze. Freies Wissen. der Stadt Linz berichtet.

In dem Sammelband “Freie Netze. Freies Wissen.” wurden nicht nur globale Entwicklungen der Informationsgesellschaft thematisiert, sondern auch ganz konkrete Projekte und Projektideen für die lokale Umsetzung globaler Konzepte vorgestellt und besprochen.

Dass diese Projektideen nicht nur heisse Luft sind, zeigen jetzt u.a. die Ergebnisse der Studie “Open-Commons-Region Linz”. Die Studie wurde im Auftrag des Linzer Gemeinderates verfasst und jetzt vorgestellt. Open Commons wird wie folgt verstanden:

Die vernetzte Informationsgesellschaft braucht freie Software, freie Daten, freies Wissen und freie Kulturgüter um Werke schaffen zu können, die dem Gemeinwohl dienen und ohne ökonomische und rechtliche Barrieren für alle nutzbar sind. Die Verfasser nennen die Gesamtheit freier Werke „Open Commons“ und verwenden damit bewusst einen Begriff, der alle Arten und Aspekte von immateriellen Gemeingütern umfasst.

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4502026170_4bf31f04e6_bAm 14. Oktober 2010 findet in Karlsruhe der 1. Kongress der Integrata-Stiftung zum Thema Mehr Lebensqualität durch IT! statt.
Das Programm startet mit drei Keynotes aus den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, u.a. mit den Referenten Andreas Meier, Professor an der Universität Freiburg (Schweiz) (”eDemocracy & eGovernment: Entwicklungsstufen einer demokratischen Wissensgesellschaft”) und  Professor Herman Maurer von der TU Graz (”Intelligente Computer oder Symbiose Mensch-Computer?“).
Einer der Höhepunkte des Kongresses wird die Verleihung derPreise für humane Nutzung der Informationstechnologie (Wolfgang-Heilmann-Preis) der Integrata-Stiftung. Über den Hauptpreisträger mit dem Projekt Freie Netze. Freies Wissen. haben wir  hier bereits berichtet: “Think Global – Act Local” – Wie die Informationsgesellschaft greifbar werden kann”.
Anschliessend werden in drei parallelen Sessions die ThemenBildung, Kommunikation und Gesundheit mit je drei Vorträgen ausführlich diskutiert.
Weitere Informationen zum Kongress findet man hier.

Bildquelle: flickr.com/Gary Hayes (CC Lizenz)

2689745331_b6cbe0561f_oDie Zukunft der Zeitungen beschäftigt aktuelle viele, Praktiker wie Politiker oder Wissenschaftler. Nicht zuletzt habe ich mich selbst im Rahmen der Vortragsreihe wOrt 2010 der FHS St. Gallen und auch aktuell im Rahmen des Projekts “Bewertung von Geschäftsmodellen für regionale Medienhäuser” mit dem Thema beschäftigt.

In der aktuellen Ausgabe des Journals The Information Society (Volume 26, Issue 4 July 2010) wird ein lesenwerter Artikel zum Thema publiziert: “The Future of the Press: Insights from the Sociotechnical Approach” (DOI 10.1080/01972243.2010.489500)*.

Die Autoren verstehen den Journalismus als soziotechnisches System und untersuchen die (Macht-) Beziehungen zwischen Journalisten, Verlagen, Herausgebern und den Lesern.

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3638995571_91bbd2c785_oKürzlich erschienen ist das Buch Förderung der Kompetenzentwicklung mittels “New Blended Learning” – Kombination von E-Learning und Social Software anhand des Hochschulunterrichts im Thema Software-Engineering (u.a. bei amazon.de, buch.ch).

Der Autor Hansruedi Tremp ist Dozent an der FHS St. Gallen und Mitarbeiter am Institut für Informations- und Prozessmanagement (IPM-FHS) an der FHS St. Gallen. Er hat u.a. einen Abschluss als Master of Arts in eEducation und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema eLearning. Ebenfalls ist er Autor dieses Blogs.

Kurzbeschreibung des Buchs:

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3889857702_4c17c52fd4_bEine neue Publikation der Europäischen Kommission beschäftigt sich mit dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für personalisierte Gesundheitsanwendungen: “A healthy approach: Technology for personalised, preventative healthcare“. Ein wichtiger Aspekt ist hier u.a. das Patientenselbstmanagement (”Patient, heal thyself“).

Die Publikation zeigt einerseits die Forschungsaktivitäten im Rahmen der EU Forschungsprogramme sowie die politische Agenda der EU in diesem Kontext auf (vgl. auch “Together for Health: A Strategic Approach for the EU 2008–2013“).

Andererseits werden anhand der wichtigsten Herausforderungen im eHealth-Bereich eine Reihe konkreter EU Projekte aufgezeigt.

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2628164616_70521c0edd_bZum 23. Mal findet vom 20. bis 23. Juni 2010 die Bled eConference in Bled, Slowenien, statt.

Die internationale Konferenz beschäftigt sich mit den verschiedensten Aspekten von ‘e‘. Neben dem Research Track und dem Business Track mit Präsentationen gibt es verschiedene Panels, Workshops und natürlich Social Events.

Erstmalig gibt es in diesem Jahr einen Special Interest Tracks eHealth.

Die Konferenz steht in diesem Jahr unter dem Generalthema eTrust: Implications for the Individual, Enterprises and Society”.

Die FHS St. Gallen ist in diesem Jahr mit verschiedenen eSociety Themen aktiv in der Scientific Community in Bled vertreten:

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