Die Stadt Zürich hat kürzlich die Studie “Partizipation in der Stadtentwicklung; Begriff – Möglichkeiten – Empfehlungen” herausgegeben.
Die knapp 50-seitige Studie hat das Ziel, Grundlagen und Handlungsvorschläge zur ePartizipation für die öffentliche Hand aufzuzeigen. Methodisch wurden dazu ein Dutzend Stadt- und Quartierentwicklungsprojekte aus dem deutschsprachigen Raum analysiert und anschliessend Hinweise für die Durchführung von ePartizipationsprozessen formuliert.
“Der Bericht ist in vier inhaltliche Kapitel gegliedert. Nach der Einleitung wird im Kapitel zwei die Bezeichnung «ePartizipation» definiert und von verwandten Begriffen abgegrenzt. Im dritten Kapitel «Analyse ausgewählter Fallbeispiele» werden mittels Desktop-Recherche zwölf ePartizipationsprozesse aus der Schweiz, Österreich und Deutschland eingehend analysiert. Die Fallbeispiele wurden alle in den letzten zwei Jahren umgesetzt und stammen aus dem Bereich Stadtentwicklung bzw. -planung.
Für das vierte Kapitel «Erfahrungen aus der Praxis» wurden bei drei der zwölf Fallbeispiele Interviews mit den entsprechenden Verantwortlichen der Veranstalter (öffentliche Verwaltung) und der Anbieter (private Unternehmen als Auftragnehmer) durchgeführt und deren Erfahrungen aus der Praxis festgehalten.
Basierend auf der Desktop-Analyse und den Interviews werden im fünften Kapitel zwölf Hinweise für die Durchführung von ePartizipationsprozessen formuliert. ” (Quelle)
Die Studie sowie die Checkliste Mitwirkungs- und Beteiligungsprozesse sind hier abrufbar.
Am 4.4.2013 findet der 4. Social Media Snack in St. Gallen statt, diesmal zum Thema Politik und Social Media.
Referenten sind Thomas Bigliel (@bigliel), Geschäftsführer von Politnetz.ch, sowie der Nationalrat Lukas Reimann (@lukasreimann), der sich mit einer Videobotschaft an das SocielMediaSnack Publikum wendet.
Auf socialmediasnack.ch gibt es weitere Infos und ist die Anmeldung möglich.
Vor ziemlich genau einem Jahr begann die Stadt St. Gallen aus den Sitzungen des Stadtparlaments zu twittern.
Jetzt hat der Kanton St. Gallen ebenfalls die Social Media für sich entdeckt: Nachdem der Kanton via Facebook und Twitter seit Anfang des Jahres aktiv ist, begann heute um 13:02 die Live Berichterstattung aus dem Kantonsparlament via Twitter.
Aktuelle Entscheide werden auch parallel via Facebook publiziert. Bereits kurz nach der Eröffnung der Session konnte man sich einen optischen Eindruck via Facebook verschaffen.
Gezwitschert wird unter dem offiziellen Hashtag #KRsession.
Am 31. Januar 2013 findet in St. Gallen der 3. Social Media Snack zum Thema Crowdfunding statt.
Michael Backes von mehrZeit berichtet darüber, wie Sabrina Sauder ihre Weihnachts-CD mit Hilfe von Crowdfunding teilweise finanziert hat. Und Lukas Wullimann wird von seinen Erfahrungen der Crowdfunding Plattform ProjektStarter berichten, deren Gründer er ist.
Weitere Informationen gibt es hier.
In einer aktuellen Studie hat PEW Internet das Rechercheverhalten von Schülern in den USA in der digitalen Welt untersucht: How Teens Do Research in the Digital World. Dazu wurden sowohl Lehrer als auch Schüler Online und in Focusgruppen befragt (Methodik der Studie).
Kernaussage der Studie: Das Internet bringt zwar eine Fülle von neuen Möglichkeiten für die Recherche und den schulischen Unterricht an sich, allerdings sind die Fähigkeiten der Schüler im Umgang mit den digitalen Medien, die Digitalkompetenz (digital literacy), (noch) nicht entsprechend vorhanden.
Kernergebnisse der Studie:
- 99% der Lehrer geben an, dass das Internet einen wesentlich breiteren Zugang zu Ressourcen ermöglicht als ohne da Netz; 65% bestätigen, dass die Schüler mit Hilfe des Internets heute selbständiger recherchieren.
- 76% der Lehrer sagen aus, dass die Internet Suchmaschinen die Schüler in ihrer Erwartungshaltung bei der Recherche - quickly and easily – konditioniert haben.
- 83% der Lehrer bestätigen, dass das verfügbare Informationsangebot für die meisten Schüler eine (zu grosse) Informationsflut darstellen und 71% der Lehrer bestätigen, dass die Schüler aufgrund der Online verfügbaren Informationen von der Nutzung weiterer Quellen abgehalten werden.
- 60% der Lehrer stimmen der Aussage zu, dass die heutigen Angebote das Finden von glaubwürdigen Informationen für die Schüler schwieriger wird.
- Und fast alle Lehrer (91%) geben an, dass Kurse zur Förderung der Digitalkompetenz in die schulischen Curricula integriert werden sollten.
Auch wenn die Studie in den USA durchgeführt wurde, so lassen sich die grundsätzlichen Aussagen auch auf die Schweiz übertragen. Insbesondere die Notwendigkeit entsprechender Lehrangebote zur Förderung der Digital- wie auch Informations- und Medienkompetenz in Schulen (und Hochschulen) sind offensichtlich.
Die Studie ist Online verfügbar.
Bildquelle: flickr.com/hdz
Am 22. November findet in St. Gallen der 2. Social Media Snack statt.
Unter dem Thema Das Potenzial von Gruppen online nutzen berichten Roman Kohler (@RomanKohler) von der Stadt St. Gallen sowie Nadine Stutz (@NadineStutz) von der Raiffeisenbank über ihre Erfahrungen mit dem Management von Online Communities.
Auf socialmediasnack.ch gibt es weitere Infos und ist die Anmeldung möglich.
Im Rahmen der Messe Print & Publishing wurden gestern und heute das Whitepaper zur Studie Open Innovation Monitor 2012 vorgestellt.
Open-Innovation Instrumente haben in der Praxis noch nicht den Stellenwert, welchen ihnen Wissenschaftler und Medien zuschreiben. Die Nutzung ist in der Praxis noch eher verhalten. Dies gilt besonders für neuere Instrumente wie das Crowdsourcing. Dieses ist noch wenig bekannt und wird von Organisationen noch wenig genutzt. Um das Potential von Open-Innovation-Instrumenten zu nutzen, muss die Innovationsmethodik auf strategischer, kultureller und operativer Ebene angepasst werden. Ebenso wichtig ist das konkrete Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen sowie die richtige Nutzung von Open Innovation und Crowdsourcing. Hier liegt noch Potential.
Die Studie wurde von der Innovationsgesellschaft, St.Gallen und dem Institut für Informations- und Prozessmanagement der FHS St. Gallen (IPM-FHS) durchgeführt. Im Frühjahr 2012 wurden über 200 deutschsprachige Führungs- und Innovationsverantwortliche zur Nutzung von Instrumenten im Innovationsmanagement befragt. Es sollte herausgefunden werden, wie es um die Nutzung von Open-Innovation-Instrumenten in der Praxis steht, aus welchen Quellen Organisationen neue Ideen und Produkte schöpfen und welche Faktoren die Implementierung offener Innovationsstrategien beeinflussen. Die Studie bringt deutliche Ergebnisse zum Vorschein.
Innovation ist zentral, aber wenig verankert
Die Untersuchung zeigt, dass Innovation für die Mehrheit der Unternehmen und Organisationen eine wichtige Thematik ist. Unabhängig, ob bei Finanzdienstleistern, Industrieunternehmen oder bei Behörden geben über 70% der befragten Organisationen an, dass Innovation “wichtig“ oder sogar „sehr wichtig sei“. Damit gehört Innovation zu den Top-Themen in der Praxis. Bei der Frage nach der Verankerung von Innovation fällt auf, dass das Thema strategisch von Bedeutung ist. Mehr als 70% der befragten Unternehmen geben an, dass Innovation in der Organisation strategisch verankert ist. Hingegen ist Innovation lediglich bei 42% der Organisationen kulturell und nur bei rund 30% auch strukturell verankert.
Innovationsmanagement ist wenig innovativ
Im Innovationsmanagement dominieren besonders die traditionellen Methoden wie KVP, traditionelles Vorschlagswesen oder Kreativitätsmethoden. Im Bereich von Forschung und Entwicklung (F & E) werden ebenfalls hauptsächlich traditionelle Innovationsquellen wie wissenschaftliche Literatur, oder wissenschaftliche Partner (Universitäten, FHs) genutzt. Deutlich weniger genutzt werden neuere Instrumente oder Quellen (z. B. Social-Media-Kanäle oder Online-Ideenplattformen). Hier geben lediglich 14% in Forschungs- und 16% bei Entwicklungsprojekten eine Nutzung an.
Crowdsourcing: Wenig bekannt und noch wenig verbreitet
Crowdsourcing scheint weniger bekannt als bisher angenommen. Rund die Hälfte der Befragten kennt den Begriff nicht und nur 30% könnten den Begriff erklären. Demzufolge überrascht es wenig, dass nur bei 22% der Organisationen Crowdsourcing eingesetzt wird. Im Schnitt ist bei 50% der Unternehmen die Vertraulichkeit das Haupthindernis für den Einsatz von Crowdsourcing. Noch höher liegt dieser Anteil bei Unternehmen aus der Pharma- und Chemieindustrie und bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern. Weitere Hürden im Einsatz von Crowdsourcing sind die Grösse der Organisation, das Fehlen personeller Ressourcen oder kulturelle Aspekte.
Fazit
Innovation ist für viele Unternehmen und Organisationen ein zentrales Thema. Die Methoden und das Innovationsmanagement sind in vielen Unternehmen wenig innovativ. Neue Instrumente wie beispielsweise Crowdsourcing werden deutlich weniger eingesetzt, als angenommen. Mit diesen Instrumenten wäre eine signifikante Steigerung der Innovations-Effizienz (Zeit, Geld, Ergebnisse) möglich. Angesichts der grossen Fülle an neuen Instrumenten und Crowdsouring-Angeboten besteht ein grosser Informations- und Aufklärungsbedarf. Die Innovationseffizienz und -effektivität könnte damit in vielen Unternehmen erheblich gesteigert werden.
Die Studie “Open Innovation Monitor 2012″ können Sie kostenlos per E-Mail bestellen.
Gastbeitrag von Thinh-Lay Bosshart (@allerlay)
Social Media dienen der Vernetzung, egal ob beruflich, in der Vereinsarbeit oder privat. Weshalb aber eine Vernetzung ausserhalb der Medien im realen Leben? Einen solchen Austausch braucht es – davon sind die Initianten des Vereins Social Media Snack überzeugt.
Die Idee ist nicht neu, so gibt es in Zürich den Social Media Gipfel, in Rapperswil den Lunch. Ein Snack nach Feierabend ergänzt das Angebot.
Zweierlei Leckerbissen
Hinter der Bezeichnung Snack verbirgt sich der Wunsch, den Teilnehmenden häppchenweise Themen rund um die sozialen Medien näher zu bringen. Die Snacks sollen anregen, inspirieren und gluschtig machen, damit die Anwesenden zu einem offenen Austausch von Angesicht zu Angesicht finden. Doch wenn schon von einem Snack die Rede ist, darf auch ein kulinarischer Leckerbissen nicht fehlen.
Crowdsourcing im Medienbereich
Nach langer Planung und gestärkt durch die zahlreichen Rückmeldungen der Ostschweizer Social Media User serviert der Verein Social Media Snack am 20. September im Kastanienhof in St.Gallen einen ersten Snack, der genau diese Anforderungen erfüllen soll.
Unter dem Titel Crowdsourcing im Medienbereich berichten Markus Bucheli, Herausgeber des neu lancierten Mag20 (@Mag20news), sowie Barnaby Skinner (@BarJack), Tech-Redaktor der SonntagsZeitung, von ihren Erfahrungen mit Twitter & Co.
Denn Medienschaffende setzen die sozialen Medien nicht nur zur Verbreitung ihrer Inhalte ein. Längst wirken Follower, Freunde und Kreise, kurz die Crowd, als Quelle und im Falle des Mag20 sogar als Redaktion. Welche Wirkung haben Social Media und Communities auf den Journalismus von heute? Können sich die Journalisten auf die Crowd verlassen oder welche Gefahren und Hürden gilt es zu umgehen und zu beseitigen?
Anmeldung und weitere Infos
Antworten auf diese und weitere Fragen sowie Einblicke in die persönlichen Erfahrungen der Referenten bietet der Snack am 20. September. Weitere Infos zum Verein, den Referenten und dem ersten Event gibt es auf socialmediasnack.ch und bei @SMSnack. Wer den Snack mitgeniessen will, findet dort auch gleich das Anmeldeformular.
Eine zentrale Kompetenz und Schlüsselqualifikation unserer Zeit ist die Medienkompetenz.
In einer Studie wurden im Auftrag der Europäischen Kommission 15 verschiedene Rahmenmodelle Digitaler Kompetenz (Digital Competence) untersucht.
Die Studie ist Teil des Projektes Digital Competence: Identification and European-wide validation of its key components for all levels of learners (DIGCOMP) und wurde jetzt unter dem Titel Digital Competence in practice: An analysis of frameworks veröffentlicht.
Aus der Zusammenfassung:
“Digital Competence as a human right
Digital Competence is both a requirement and a right of citizens, if they are to be functional in today’s society. However, it has been shown that citizens are not necessarily keeping up with the evolving needs derived from rapid technological change and uptake.
[...]
An encompassing definition of Digital Competence
Two thirds of the selected frameworks propose a definition of Digital Competence. These have been merged and adjusted to create an encompassing definition:
Digital Competence is the set of knowledge, skills, attitudes (thus including abilities, strategies, values and awareness) that are required when using ICT and digital media to perform tasks; solve problems; communicate; manage information; collaborate; create and share content; and build knowledge effectively, efficiently, appropriately, critically, creatively, autonomously, flexibly, ethically, reflectively for work, leisure, participation, learning, socialising, consuming, and empowerment”.
Bildquelle: flickr/Cristóbal Cobo Romaní (CC BY 2.0)
Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? – diese Frage diskutiert der Blogbeitrag Formt Social Media den Arbeitsplatz der Zukunft? von Alexander Stocker.
Im Beitrag wird insbesondere auf zwei umfangreiche Studien zu diesem Kontext hingewiesen:







