Jun 012015
 
GemeindeblattGrabsMai2015

Quelle: Gemeindeblatt Mai 2015

Zum 1. Juni 2015 ist offiziell das Projekt eParticipation für Kinder und Jugendliche der Gemeinde Grabs gestartet. Das Projekt wird im Rahmen der Finanzhilfen des Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFG) vom Bund und von der Kinder- und Jugendförderung des Kantons St. Gallen als Modellprojekt gefördert. Die FHS St. Gallen wird das Projekt entsprechend begleiten und evaluieren; beteiligt sind die Institute IFSA-FHS und IPM-FHS. Wir haben bereits hier darüber berichtet.

Im Gemeindeblatt der Gemeinde Grabs erschien in der Mai-Ausgabe ein weiterer kurzer Bericht zum Projekt. (Quelle: Gemeindeblatt Grabs Ausgabe Mai 2015, S. 15)

 

Ergänzung 23.7.2015:

Artikel in Ostschweiz am Sonntag vom 19.7.2015: Jugendgerecht politisches Interesse wecken

Feb 062015
 

04-02-2015 10-43-09Die Region fragt, die FHS antwortet:

  • Weshalb haben Sie mit uns Ihre Nase ganz vorn?
  • Welche Köpfe stecken hinter Studiengängen und Projekten?
  • Woher kommt ihre Expertise?
  • Was tun sie damit konkret?
  • Wie profitiere ich davon?

Lernen Sie die Hochschul-Gemeinschaft im Turm beim Hauptbahnhof am 21. März 2015 persönlich kennen. Werden Sie für einen Tag Teil dieser Gemeinschaft – und erleben Sie eine Hochschule, die am Puls der Zeit etwas anders tickt.

Haben Sie jetzt schon Fragen an uns? Richten Sie sie an frage@fhsg.ch. Die häufigsten werden ab 16. März in der Sendung “60 Minuten” auf TVO beantwortet.

An den Infodesks erfahren Sie alles zum Programm am Fachhochschultag, die Beratungscorner stehen Ihnen für Ihre individuellen Fragen rund um das Studium zur Verfügung und am Marktplatz stellen sich unsere Fachbereiche und Institute an Ständen vor. Sie haben die Möglichkeit an Kurzreferaten und Workshops teilzunehmen oder das Kulturprogramm mit Musik, Lesungen und Comedy zu geniessen.

Detailprogramm

 

Jan 222015
 

10532701395_fae5e101e8_zHans-Dieter Zimmermann und Rosmarie Arnold

Die Autoren beschäftigen sich an der FHS St. Gallen in der Aus- und Weiterbildung wie auch in der Forschung und Dienstleistungsprojekten mit dem Thema eParticipation für Kinder und Jugendliche aus einer interdisziplinären Perspektive. Im folgenden Beitrag zeigen die Autoren die Motivation für das Thema aus Sicht der Forschung auf.  

Die eParticipation für Kinder und Jugendliche, wie sie z.B. in diesem Projekt in Grabs umgesetzt werden soll oder im Projekt Scoop-it 2.0 bearbeitet wird, fokussiert auf die Nutzung der Mittel der Informations- und Kommunikationstechnologie, insbesondere neue bzw. soziale Medien, im Rahmen der gesellschaftlichen Partizipation von Kindern. Die eParticipation für diese Altersgruppe ist bis dato nicht systematisch untersucht und aufbereitet worden, es finden lediglich weitgehend isolierte Aktivitäten statt.

Das übergeordnete Thema der offenen gesellschaftlichen Innovation wurde erst jüngst mit wissenschaftlichen Ansätzen untersucht (z.B. (Chesbrough & Minin, 2014; Herzberg, 2012; Lucke et al., 2012)). Die Themenstellung ist deswegen als hoch innovativ einzuordnen.

Die einzelnen Bausteine sind demgegenüber durchaus gut erforscht und dokumentiert. So geht die Forschung zur politischen Partizipation bereits auf die 60er Jahre zurück (vgl. z.B. (Arnstein, 1969)). Die politische Partizipation von Kindern und Jugendlichen ist ebenfalls gut dokumentiert (z.B. (Fatke & Niklowitz, 2013; Wittwer, 2014)). Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich ebenfalls mit der Rolle der IKT in diesem Kontext (z.B. (Buhl, 2011)). Der Themenkreis Kinder/ Jugend und Partizipation wird in der Sozialpädagogik spätestens seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts in der Öffentlichkeit – auch kontrovers – thematisiert und hat durch den sozialen Wandel neue Herausforderungen im Zusammenhang mit den neuen sozialen Medien erhalten (z.B. (Leistert & Röhle, 2011)). Dies geht einher mit der zunehmenden Besorgnis über das abnehmende Interesse der Jugendlichen an der Mitwirkung an politischen Fragen (z.B.(Oser & Biedermann, 2003)). Die aktuelle Studie “Von der Stimme zur Wirkung“ zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz, deren Ergebnisse vollumfänglich Anfang 2015 publiziert werden sollen, kommt zum Schluss: „…und auf Gemeindeebene ist die Partizipation immer noch gering“ (Rieker, 2014) (vgl. dazu auch Zimmermann, 2014).

Das Konzept der offenen Innovation ist in der Wirtschaft seit längerem bekannt, wird erfolgreich angewendet und ist intensiv beforscht. Die Anwendung der Konzepte offener Innovation im gesellschaftlichen bzw. im sozialen Kontext ist dagegen bisher kaum systematisch untersucht worden. Man spricht hier entsprechend von ‚offener gesellschaftlicher Innovation‘ (Lucke et al., 2012) bzw. von ‚offener sozialer Innovation‘ (Chesbrough & Minin, 2014).

Die Partizipation ist ein zentrales Element offener gesellschaftlicher Innovation; sie bindet Bürger und Bürgerinnen in Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse von Politik und Verwaltung bzw. des Gemeinwesens ganz allgemein ein. Bürger und Bürgerinnen haben so die Möglichkeit zur Lösung gesellschaftlicher und sozialer Herausforderungen des Gemeinwesens beizutragen. Die Bedürfnisse von Gemeinwesen nach einer stärkeren Einbindung von Bürgern und Bürgerinnen allgemein und Kindern und Jugendlichen im speziellen stellen eine allgemeine Entwicklung dar. Die Stärkung der Partizipation, insbesondere von informellen Partizipationsverfahren, ist aktuell ein zentrales Thema auch in der Schweiz, wie auch im Bericht der Bundeskanzlei an den Bundesrat zum Ausdruck kommt (Schweizer Bundeskanzlei, 2011).

Insbesondere die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in gesellschaftliche und soziale Prozesse ist gegenwärtig ein zentrales Anliegen. Dies zeigt sich u.a. in den Programmen des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) im Rahmen der „Finanzhilfen Kinder- und Jugendförderungsgesetz KJFG“, bei denen das Thema Partizipation im Mittelpunkt steht. Die Relevanz des Themas zeigte u.a. auch die Diskussion rund um die Analyse des Abstimmungsverhaltens Jugendlicher im Februar 2014 (vgl. z.B. (Bühler, 2014)).

Im Rahmen der offenen gesellschaftlichen bzw. sozialen Innovation werden dabei heute zunehmend die Möglichkeiten des Einsatzes der Mittel der Informations- und Kommunikationstechnik, hier insbesondere die sog. „neuen Medien“ bzw. „sozialen Medien“ geprüft. Man spricht in diesem Zusammenhang von der eParticipation. eParticipation verknüpft die Methoden der Partizipation mit IKT gestützten Instrumenten. In ihrem Bericht widmet die Bundeskanzlei dem Thema „E-Demokratie und E-Partizipation“ ebenfalls grosse Aufmerksamkeit (Schweizer Bundeskanzlei, 2011).
Insbesondere Kinder und Jugendliche, die sog. Digital Natives, nutzen diese Medien heute selbstverständlich in ihrem Alltag in Schule, Ausbildung und Freizeit, wie zahlreiche Studien und Untersuchungen zeigen und thematisieren. (vgl. z.B. (Wampfler, 2014)). In der aktuellen Studie von Golder et al. wird hierzu unter der Überschrift „Reformimpuls 1“ explizit festgehalten: „… Um das politische Interesse bei Jungen zu stärken, müssen allerdings elektronische und soziale Medien verstärkt berücksichtigt werden.“ (Golder et al., 2014, 6).

Kinder- und Jugendmitwirkung auf Gemeindeebene wird in vielen Gemeinden von verschiedenen Kantonen formuliert und praktiziert. Diese Mitwirkung nutzt aber bisher eher traditionelle Methoden. Instrumente, welche Mittel der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) einsetzen, werden bisher nicht oder nur vereinzelt und zufällig eingesetzt.

Bildquelle: undpeuropeandcis on flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)

Jan 132015
 

Logo_deutsche_UntertitleEnde November wurden die wichtigsten Ergebnisse des Projekts eSociety Bodensee 2020 an einer abschliessenden Tagung präsentiert und mögliche Ausblicke erarbeitet und diskutiert. Zum Jahresende sind nun auch die beiden Abschlussberichte* erschienen; sie sind Online frei erhältlich und werden Anfang 2015 auch gedruckt verfügbar sein.

Open Innovation zur Lösung gesellschaftlicher Fragen einzusetzen ist das Leitmotiv des von der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) geförderten grenzüberschreitenden Forschungsprojektes, das von der Zeppelin Universität Friedrichshafen, der Universität Liechtenstein und der FHS St. Gallen zwischen Juli 2012 bis Dezember 2014 durchgeführt wurde.

Alles begann auf einem Ideen-Workshop der Internationalen Bodensee-Hochschule: Wissenschaftler und Forscher von Universitäten rund um den Bodensee wurden am 16. März 2011 nach Rorschach in die Pädagogische Hochschule St. Gallen eingeladen, um sich gemeinsam Gedanken über künftige hochschulübergreifende Forschungsprojekte zu machen. Innerhalb von sechs Stunden gelang es auf dieser Veranstaltung, das spätere Kernteam mit einer hoch interessanten Fragestellung zusammenzubringen. Alle fanden großen
Gefallen darin, die Themenfelder Open InnovationOpen Government und eSociety zu verknüpfen. Aus der Idee wurden ein Team, ein Projektantrag, eine Förderzusage und dann ein grenzüberschreitendes Projekt. Im Juni 2012 ging es endlich los.

In der seealemannischen Definition definierten wir den Ansatz:

Offene gesellschaftliche Innovation bezeichnet die Adaption und anschließende nachhaltige Nutzung geeigneter betriebswirtschaftlicher Open Innovation-Ansätze zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen durch Staat und Gesellschaft“.

Nicht nur Politik und Verwaltung, auch die Zivilgesellschaft kann das Innovationspotential der Gesellschaft für die Gesellschaft heben und nutzen. Dies scheint in vielen Bereichen, insbesondere aber in der Bildung, Kunst, Kultur, Sport und Erholung möglich und nötig. Besonders erstrebenswert schien die Schaffung einer Innovationskultur, welche alle gesellschaftlichen Akteure gleichermaßen anspricht, diese mit einschließt und so deren Innovationspotential für das Gemeinwesen verfügbar macht.

Das Projekt war begleitet von Workshops und Pilotprojekten. Insgesamt wurden auf Veranstaltungen in Friedrichshafen, Liechtenstein und St. Gallen mehrere hundert Menschen aus der Vier-Länder-Region Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein involviert.

Zu den Pilotprojekten zählten etwa der Ideen- und Kreativwettbewerb „Du bisch dra!“ der Universität Liechtenstein zusammen mit dem Liechtensteinischen Landesmuseum sowie das Folgeprojekt „Liechtenstein Moments“. Zudem wurde eine Mapping-Aktion mit der Wheelmap-App durchgeführt, um auf Barrieren für Menschen mit Mobilitäteinschränkung aufmerksam zu machen. Ein weiteres Projekt zur E-Partizipation mit Kindern und Jugendlichen konnte in der Gemeinde Grabs (SG) pilotiert werden, mit dessen Umsetzung im kommenden Jahr zu rechnen sein wird.

Die Erfahrungen aus diesen Projekten sowie der Austausch mit den Menschen aus der Region in Workshops haben unsere wissenschaftliche Arbeit bereichert. Diese praktischen Einblicke haben wesentlich zu den im Handbuch dokumentierten Ergebnissen beigetragen.

Zum Projektabschluss 2014 freuen wir uns, dass aus dem Projektverbund neben wissenschaftlichen Publikationen auch die TosiT-Datenbank dauerhaft für die Bodensee-Region eingerichtet wurde. Mit eigenen Mitteln werden wir in den kommenden Jahren einen Wissenstransfer in die Region sicherstellen. Insgesamt freuen wir uns, dass  mit der Förderung der IBH das Thema offene gesellschaftliche Innovation für die Bodensee-Region verständlicher gemacht wurde. Open Innovation soll auch im öffentlichen Sektor und besonders in der gesamten DACHLI-Region an Bedeutung gewinnen.

Unser besonderer Dank gilt vielen Akteuren, ohne deren Mitwirken unsere Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Dazu zählt natürlich die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH), ohne deren großzügige Finanzierung sich dieses grenzüberschreitende interdisziplinäre Forschungsprojekt nicht hätte realisieren lassen, sowie auch der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK).
Dank der Förderung dieses Forschungsprojektes mit Mitteln der Internationalen Bodensee-Hochschule war es dem Forschungsteam möglich, eine Reihe von Studierenden an das spannende Forschungsgebiet der offenen gesellschaftlichen Innovation heranzuführen und damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region zu leisten.

Aber auch hier gilt: Es liegt an uns, was wir daraus machen wollen. Packen wir es an und machen wir die Bodensee-Region zu einer führenden innovativen Region Europas, die schon lange grenzüberschreitend lebt, was andere noch predigen.

* Abschlussberichte:

TosiT The Open Societal Innovation Toolbox Werkzeuge für offene gesellschaftliche Innovation.
Beiträge des Forschungsprojektes der Internationalen Bodensee-Hochschule „eSociety Bodensee 2020“ zur offenen gesellschaftlichen Innovation – Handbuch.
Celina Raffl, Jörn von Lucke, Oliver Müller, Hans-Dieter Zimmermann, Jan vom Brocke. Band 10 der Schriftenreihe des The Open Government Institute | TOGI der Zeppelin Universität Friedrichshafen, epubli GmbH, Berlin, Dez. 2014.

Handbuch für offene gesellschaftliche Innovation.
Beiträge des Forschungsprojektes der Internationalen Bodensee-Hochschule „eSociety Bodensee 2020“ zur offenen gesellschaftlichen Innovation.
Celina Raffl, Jörn von Lucke, Oliver Müller, Hans-Dieter Zimmermann, Jan vom Brocke. Band 11 der Schriftenreihe des The Open Government Institute | TOGI der Zeppelin Universität Friedrichshafen, epubli GmbH, Berlin, Dez. 2014.

 

Der Beitrag erschien zuerst auf esocietybodensee2020.org.

Okt 042014
 

Logo_deutsche_Untertitle

  • Kann Open Innovation dazu beitragen gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen? 
  • Was sind Chancen und Risiken von offener gesellschaftlicher Innovation? 
  • Welche Methoden und Werkzeuge stehen zur Verfügung? 

Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung „Offene Gesellschaftliche Innovation“, die im Rahmen des Forschungsprojektes eSociety Bodensee 2020 stattfindet.

Seit Projektstart sind eine Reihe innovativer Projekte in der Bodensee-Region angedacht und durchgeführt worden. Initiiert wurden die Projekte von öffentlichen Verwaltungen in der Region, von Politikern, Vertretern der Zivilgesellschaft sowie der im Projekt beteiligten Wissenschaftlern.

Die Veranstaltung ist Teil der Abschlusstagung des von der IBH geförderten Forschungsprojektes eSociety Bodensee 2020 – Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region.

In Vorträgen und Diskussionen werden Lösungsansätze aus Theorie und Praxis von Vertretern aus Politik, Verwaltung und der Wissenschaft präsentiert. Referenten kommen u.a. von HYVE Open Government HYVE Innovation Community GmbHDie Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCSIdeenkanal LiechtensteinOpen Data der Stadt Zürich

Das komplette Programm im Detail finden Sie auf esocietybodensee2020.org.

Datum: 26. und 27. November 2014
Ort: Universität Lichtenstein, Vaduz.

Die Veranstaltung richtet sich an

  • Politiker und Verwaltungsmitarbeiter
  • Politisch/ zivilgesellschaftlich/ ehrenamtlich interessierte Bürgerinnen und Bürger
  • Wissenschaftler aus den Bereichen Politikwissenschaften, Verwaltungswissenschaften, E-Government, Innovationsmanagement, Nonprofit Management
  • Dienstleister aus dem Bereich Innovationsmanagement und E-Government
  • Medienvertreter.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung.

Ergänzt 1.12.2014:

Ein Bericht zur Tagung ist auf esocietybodensee20202.org publiziert.

Jun 122014
 

smart1RGBSmartCoping – ein innovativer Ansatz zur frühzeitigen Stresserkennung ist ein von der Kommission für Technologie und Innovation KTI gefördertes Projekt, dass vom IPM-FHS koordiniert wird.

Als innovative Smartphone-App erfasst SmartCoping Stress in Echtzeit und gibt Hilfestellung zur Stressreduktion. Für die Stresserkennung werden verschiedene Vitalparameter, insbesondere die Herzratenvariabilität, sowie weitere Kontextinformationen, etwa Aktivität oder Standort herangezogen. Ein lernender Algorithmus berücksichtigt dabei die individuell unterschiedlichen Indikatoren für Stress und integriert Benutzerfeedback, um die Erkennung fortlaufend zu verbessern.

Zur Zeit nimmt die SmartCoping App an dem Wettbewerb Clash of the Apps Challenge teil. Eine Jury hat SmartCoping unter die besten 20 Apps gewählt, jetzt entscheidet ein Crowdranking über die besten dieser 20 Apps.

Gefällt Ihnen das Projekt und die App? Dann freuen wir uns über Ihre Unterstützung beim Wettbewerb!

Hier geht’s zum Abstimmen: Clash of the Apps Challenge


Mrz 062014
 

06-03-2014 09-16-03Wie arbeitet die Universitätsmedizin Berlin – Charite erfolgreich mit den zuweisenden Ärzten zusammen?

Wie können Akutspitäler mit Rehakliniken ihr Zusammenspiel zum Nutzen beider optimieren?

An der halbtägigen Konferenz Smart Health steht die Zusammenarbeit zwischen medizinischen Leistungserbringern im Vordergrund: Denn fragmentarische Behandlungen in spezialisierten medizinischen Institutionen bei minimaler Verweildauer sind ein Kennzeichen unseres heutigen Gesundheitssystems. Dies wird jedoch vielen Krankheitsbildern nicht gerecht. Entsprechend gross sind die Anstrengungen, einerseits das Zusammenspiel zwischen medizinischen bzw. pflegerischen Leistungserbringern möglichst reibungslos zu gestalten, andererseits aber auch den Patienten mehr Kontrolle über Behandlungsverlauf und -erfolg zu geben.

Das Ziel der Konferenz ist, in kompakter Form innovative Projekte, Konzepte und Good Practice-Lösungen im eHealth vor- und zur Diskussion zu stellen. Jenseits von kommerziellen Interessen möchten wir den Teilnehmern konkrete Anregungen und Impulse geben und so zu einem modernen Gesundheits­wesen beitragen.

Kernstück der Konferenz sind die “Good-Practice-” Vorträge der Herren Erzgräber und Metzker:

  • Falk Erzgräber ist bei der Universitätsmedizin Berlin – Charite u.a. für das Zuweiserportal verantwortlich, mit dessen Hilfe die Zusammenarbeit mit dem ambulanten Sektor stetig verbessert und intensiviert werden soll. Mit über 1000 Teilnehmern ist dieses Portal eines der Grössten im deutschsprachigen Raum. Herr Erzgräber berichtet über seine guten und weniger guten Erfahrungen bei Einführung und Betrieb des Portals.
  • Dr. Stefan Metzker berichtet aus dem laufenden Innovationsprojekt Patienten-Radar. In diesem gemeinsam mit der FHS St. Gallen durchgeführten Projekt geht es um die effektive und effiziente Gestaltung der Überweisungsprozesse zwischen stationären medizinischen Leistungserbringern. Als Direktor des Spitals Männedorf und langjähriger Direktor der Rehabilitationskliniken Valens kennt Stefan Metzker die An- und Herausforderungen auf beiden Seiten.

Im Anschluss an die Vorträge laden die veranstaltenden Institute IPM-FHS (Institut für Informations- und Prozessmanagement) und IPW-FHS (Institut für Angewandte Pflegewissenschaften)  zum Apero ein, bei dem Gelegenheit für weitere Gespräche und Diskussionen besteht.

Die Konferenz findet am 13. Mai 2014 ab 13:30 an der FHS St. Gallen statt.

Weitere Informationen zum Konferenzprogramm und zur Anmeldung gibt es hier.

Veranstaltungsflyer Online.

Weitere Beiträge zu den Themen eHealth und Zuweisermanagement auf diesem Blog.

Nov 132013
 
socialinnovation

(Illustration: Shannon May)

Im Rahmen des Handlungsfelds «BREF – Brückenschläge mit Erfolg»  - Neue Brückenschläge zwischen Fachhochschulen und Praxis – der Gebert Rüf Stiftung fand 2013 eine zweite Ausschreibung zum Thema Soziale Innovation statt.

Aus den 40 eingereichten Projektgesuchen wurden fünf Finalisten ausgewählt. Drei Projekte werden unter Führung der FHS St. Gallen durchgeführt:

1. Lebensqualitätsindex für Gemeinden, Projektleitung Lukas Schmid, Innovationszentrum St. Gallen IZSG-FHS. Projektpartner sind das IFSA-FHS sowie die Gemeinden Rapperswil-Jona, Steinach und Uzwil.

Das Projekt orientiert sich am Bedarf einer fassbaren Standortattraktivität und Vergleichsmöglichkeiten zwischen Gemeinden, stellt dabei aber als Kontrast und Ergänzung zu den bestehenden Rankings die qualitative Einschätzung der jeweiligen Einwohnerinnen und Einwohner ins Zentrum.

Die Attraktivität von Gemeinden wird heutzutage über Kennzahlen bewertet und in nationalen Rankings medienwirksam publiziert. Das Projekt „Lebensqualitätsindex für Gemeinden“ trägt dem Wunsch nach einer fassbaren Standortattraktivität und dem Vergleich zwischen Gemeinden Rechnung, stellt dabei aber als Kontrast und Ergänzung zu den bestehenden Rankings die qualitative Einschätzung der Einwohnerinnen und Einwohner ins Zentrum. Dadurch erhalten die Gemeindebehörden ein neues Instrument für eine differenzierte Erhebung und Gegenüberstellung ihrer Standortattraktivität in die Hand.

2. (E-)Nudging in Chronic Care, Projektleitung Edith Maier, Institut für Informations- und Prozessmanagement IPM-FHS. Projektpartner sind das IFSA-FHS sowie die Concordia.

Zentrale Fragestellung dieses Projekts: Wie lassen sich chronisch kranke Menschen durch sanftes „Anstupsen“ (Nudging) so beeinflussen, dass sie sich gesundheitsförderlich verhalten? Das interdisziplinäre Projekt will innovative Lösungsansätze aus der Verhaltensökonomie nun auch im Gesundheitswesen nutzen und, wo angebracht, diese mit neuen mobilen Technologien unterstützen.

Das Projekt setzt verhaltensökonomische Erkenntnisse um, die im Gesundheitswesen bisher kaum Anwendung finden. Damit soll der häufig mangelnden Motivation und Akzeptanz von Gesundheitsprogrammen sowie eHealth-Anwendungen bzw. -Tools begegnet werden. Die vielversprechendsten Nudging-Ansätze werden gemeinsam mit Betroffenen ausgewählt und gestaltet. Wichtige Verstärker dabei sind Patientenedukation und die Vernetzung chronisch Kranker untereinander. Eine Plattform für Patienten, Gesundheitsexperten und -Akteure wie Versicherer soll die Ko-Produktion von Massnahmen sowie den Wissens- und Erfahrungsaustausch fördern.

3. Unterstützung pflegender und betreuender Angehöriger älterer Menschen, Projektleitung Sonya Kuchen, Institut für Soziale Arbeit IFSA-FHS. Projektpartner sind das IMS-FHS, IPW-FHS und die Städte St.Gallen, Schaffhausen und Chur.

Zusammen mit öffentlich- und privat-rechtlichen Institutionen und unter Einbezug von Freiwilligen werden interinstitutionelle Zusammenarbeits- und Angebotslösungen gesucht, um pflegende und betreuende Angehöriger älterer Menschen in einer Gemeinde optimal zu unterstützen und zu entlasten.

Pflegende und betreuende Angehörige älterer Menschen, professionelle Dienste sowie Freiwillige werden als ein verschränktes System betrachtet. In diesem werden Massnahmen und Prozesse konsequent unter einander abgestimmt, um die Ressourcen optimal zu nutzen. Angehörige spielen dabei die zentrale Rolle innerhalb der Betreuungskette. Eine Ursache- und Wirkungsanalyse macht Bedürfnisse und Handlungsmöglichkeiten der Leistungsbeziehenden und -erbringenden sichtbar. Ein IT-basiertes Planungsinstrument zeigt Auswirkungen von Eingriffen auf und ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Handlungsmodelle.

Das St. Galler Tagblatt berichtet darüber in seiner Ausgabe vom 12. Nov. 2013.

Bildquelle: Stanford Social Innovation Review, Illustration: Shannon May
Handlungsfeld «BREF – Brückenschläge mit Erfolg»
Neue Brückenschläge zwischen Fachhochschulen und PraxisHandlungsfeld «BREF – Brückenschläge mit ErfolHandlungsfeld «BREF – Brückenschläge mit Erfolg
Sep 132013
 

Die aktive Gestaltung Informations- und Kommunikationsbeziehungen zwischen niedergelassenen Ärzten und Spitälern wird für letztere zu einem bedeutenden strategischen Erfolgsfaktor.

In einer Umfrage untersuchten Rainer Endl und Carlo Napoli von der FHS St. Gallen den aktuellen Stand des Zuweiserbeziehungsmanagements in der Schweiz. Die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage sind hier (pdf) erhältlich.

Den vollständigen Untersuchungsbericht können Sie bei Rainer Endl oder Carlo Napoli bestellen.

Sep 052013
 

Logo_deutsche_Untertitle_smallIn einer vernetzten Welt sind Politik, Verwaltung und Bürger gefordert, sich gemeinsam den gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen. Internettechnologien können einen wesentlichen Beitrag zur Vernetzung, Innovation und Kooperation leisten. Diese Entwicklung macht auch vor einer Innovationsregion wie der Bodensee-Region nicht Halt.

  • Wie können innovative Impulse systematisch offen gesammelt und zum Nutzen der Region verwertet werden?
  • Welche Veränderungen sind in diesem Kontext zu erwarten?
  • Welche Formate und Werkzeuge stehen bereits bereit und werden in der Region genutzt?
  • Mit welchen Herausforderungen ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein zu rechnen?
  • Welche Themen bieten sich an? Wie kann dies unterstützt werden?
Programm091013

Programm im Überblick

Diese Fragen stehen im Zentrum der Entwicklung von offener gesellschaftlicher Innovation in der Bodensee-Region. Das Team des Forschungsprojektes eSociety Bodensee 2020 – Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region lädt Interessierte am 09.10.2013 ein, gemeinsam erste Antworten zu finden und im öffentlichen Sektor bereits erprobte Lösungsansätze zu besprechen. (Bericht von der Veranstaltung (update 22.10.13))

Wir diskutieren gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft im Rahmen eines Symposiums mit Impulsvorträgen und Workshops.

Zunächst stellen die Leiter des Forschungsprojektes eSociety Bodensee 2020 – Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region das Forschungsvorhaben vor und klären die Bedeutung IT-gestützter Open Innovation-Ansätze für die Bodensee-Region.

Spannende Einblicke in die Offene gesellschaftliche Innovation am Beispiel des Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin Angela Merkel wird dabei Gastreferentin Andrea Schäfer vom Bundeskanzleramt aus Berlin liefern.

In vier Workshops werden Impulse hinsichtlich der Rolle von offener gesellschaftlicher Innovation und deren Bedeutung für Politik, Verwaltung, Kultur und Soziales in der Bodensee-Region gesetzt. Dabei werden erste Erkenntnisse anhand konkreter Beispiele kurz vorgestellt. Sie als Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, sich mit Ihren Erfahrungen und Erwartungen einzubringen.

Weitere Details zum Programm

Wann: 09. Oktober 2013 | 13:00 – 17:30

Wo: Zeppelin Universität | Am Seemooser Horn 20 | Friedrichshafen am Bodensee

Anmeldung Online

Bericht von der Veranstaltung (updated 22.10.2013)

(Crossposting auf esocietybodensee2020.org)