4915501829_32616a1bf9_bWie braucht die Generation Internet das Internet? Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-Swiss hat die Ergebnisse einer Umfrage im Rahmen des Projekts “Internet der Zukunft” unter Schweizer Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren über ihren Gebrauch des Internets veröffentlicht.

“Wie die Digital Natives, die im Internetzeitalter geborene GenerationY, diese Gefahren selber einschätzen und wie sie mit dem Internet tatsächlich umgehen, untersuchte TA-SWISS in drei PubliTalk-Diskussionen. Teilnehmende waren hier rund 100 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin.”

Die Studie ist Online hier abrufbar oder via TA-Swiss zu bestellen.

Bildquelle: flickr.com (CC Lizenz)

Die Open Data – Bewegung nimmt auch in der Schweiz an Fahrt auf. Nach der ersten Open Government Data – Konferenz im Juni ist jetzt das erste Open Data Camp für mehr direkte Datendemokratie in der Schweiz angekündig worden: Der erste Schweizer Open Data Hacka­thon findet vom 30. September – 1. Oktober 2011 parallel in Lausanne und Zürich statt.

“Die Anlässe brin­gen Den­ker und Macher zusam­men. Sie alle sind daran inter­es­siert, mehr staat­li­che Daten frei zugäng­lich zu haben. Engagierte Desi­gner, pas­sio­nierte Ent­wick­ler sowie inter­es­sierte Bür­ge­rin­nen und Bür­ger tref­fen sich, Fach­wis­sen und gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment fin­den zuein­an­der. Mit Gespür für inter­es­sante Fra­gen und Design-, Daten-, Web– und Mobile-Kompetenz erfor­schen sie, wohin uns Open Data auch hier in der Schweiz füh­ren kann.” (Quelle)

Weitere Informationen sind via der Website makeopendata.ch verfügbar.

Die OBA Ostschweizer Bildungs-Ausstellung findet vom 2. bis 6. September 2011 bereits zum 18. Mal in St. Gallen statt. (Info Flyer)

Die FHS ist an der OBA aktiv vertreten:

Die FHS Sonderschau Lernen im digitalen Zeitalter gibt Lernenden und Lehrenden die praktische Möglichkeit, elektronisch unterstütztes Lernen mit einem spannenden Lernpfad zu erleben. Mit dem weltweit eingesetzten Learning Management System Moodle lernen die Anwender einzeln oder im Klassenverbund Schritt für Schritt Web Based Training, Social Media, internetbasierte Ressourcen und neue Kommunikationsformen kennen. (weitere Infos) (erste Eindrücke von der Sonderschau)

Als Kooperationsveranstaltung mit der OBA findet am Freitag die FHS eBusiness Challenge 2011 statt. In dem ganztägigen Wettbewerb für Lernende von Berufsfachschulen und Mittelschulen wird Jugendlichen eine attraktive Berufsperspektive im Umfeld der Wirtschaftsinformatik aufgezeigt. Der Themensponsor in diesem Jahr ist die Säntisbahn.

Desweiteren ist die FHS mit drei Vorträgen im Rahmen der Forumsveranstaltungen beteiligt:

Das umfangreiche Programm sowie eine Ausstellungsübersicht der OBA 2011 sind Online abrufbar.

Homepage Junior Web Award

Junior Web Award - Homepage

Der Junior Web Award 2012 wurde gestern offiziell gestartet.

Mit der Initiative werden Schulklassen aus der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein aufgefordert zusammen mit ihren Lehrkräften die Möglichkeiten des World Wide Web zu erkunden und eine eigene Webseite zu gestalten.

Die teilnehmenden Schulklassen können kostenlos und ohne Programmierkenntnisse eine eigene Webseite gestalten und veröffentlichen. Dabei üben sie spielerisch den Umgang mit modernen Kommunikationstechnologien. Ob humorvoll, mit Lerneffekt oder ganz persönlich – die Schulklassen entscheiden gemeinsam über ein Thema und die Umsetzung im Internet.” (Quelle)

Somit liefert der Wettbewerb einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Medien- und Informationskompetenz bei den Schülern.

Der Junior Web Award wurde von SWITCH initiiert und wird zusammen mit weiteren Partnern bereits zum sechsten Mal durchgeführt.

Eine ähnliche Zielsetzung wie der Junior Web Award verfolgt auch die FHS eBusiness Challenge.

Weitere Informationen:

In der Zeitschrift WIRTSCHAFTSINFORMATIK widmet sich das Editorial der Ausgabe 4/2011 dem Thema eParticipation: “Von der Revolution zur Partizipation: Social Media und der demokratische Willensbildungsprozess“.

Der Beitrag spannt einen Bogen vom Social Media – Einsatz bei den Demokratiebewegungen in Nordafrika und dem Mittleren Osten (Facebook Revolution, Jasminrevolution) bis zur Nutzung von Social Media in entwickelten Demokratien einschliesslich einer verstärkten Bürgerbeteiligung an demokratischen Entscheidungsprozessen. Die Entwicklungen werden kritisch reflektiert:

Grundsätzlich gilt es, den vermehrten Einsatz von Social-Media-Diensten im politischen wie auch im gesellschaftlichen Leben als Informationsquelle der Zukunft kritisch zu hinterfragen. Die oftmals eingeschränkte bzw. aus dem Kontext gelöste Sicht auf die Wirklichkeit birgt große Potenziale für Miss- und Fehlinterpretationen bzw. für einseitige und stark verzerrte Wahrnehmungen der Realität. So werden die in Social-Media Diensten bereitgestellten Informationen einerseits durch die implementierten Algorithmen zur Informationsaufbereitung der Dienste selbst (wie z. B. im Fall Facebook) und andererseits durch die selbstständige Selektion der Informationsquellen bzw. Themenfelder (wie z. B. im Fall Twitter) gefiltert bzw. eingeschränkt” (S. 185)

Der Autor leitet daraus Herausforderungen sowohl für die Politik als auch die Wirtschaftsinformatik (WI) als Disziplin ab.

Hans U. Buhl: Von der Revolution zur Partizipation: Social Media und der demokratische Willensbildungsprozess, WIRTSCHAFTSINFORMATIK, Nr. 04. (2011), S. 183-186. (doi: 10.1007/s11576-011-0279-x)

The article is availabe in English as well.