Sep 132013
 

Die aktive Gestaltung Informations- und Kommunikationsbeziehungen zwischen niedergelassenen Ärzten und Spitälern wird für letztere zu einem bedeutenden strategischen Erfolgsfaktor.

In einer Umfrage untersuchten Rainer Endl und Carlo Napoli von der FHS St. Gallen den aktuellen Stand des Zuweiserbeziehungsmanagements in der Schweiz. Die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage sind hier (pdf) erhältlich.

Den vollständigen Untersuchungsbericht können Sie bei Rainer Endl oder Carlo Napoli bestellen.

Sep 042013
 

Nach der FHS eBusiness Challenge gestern fand heute Morgen ein weiterer Event zum Einsatz neuer Medien im Gesundheitswesen statt: Am 20. Social Media Gipfel berichteten zwei Verantwortliche über ihre Erfahrungen bei der Einführung von Social Media:

Stefan Lienhard, Projektleiter der Privatklinikgruppe Hirslanden, zeigt den Weg der Spitalgruppe ins Social Web auf: Welche Herausforderungen stellen sich in einem solch komplexen und datensensiblen Betrieb? Wie erreicht man die Unterstützung der  Stakeholder im Haus und in den einzelnen Kliniken? Und was sind die wichtigsten Punkte bei der Umsetzung und im operativen Betrieb?
Marco Nierlich, Projektleiter Bestandesmarketing der Helsana,

Stefan Lienhard bei der Privatklinikgruppe Hirslanden, und Marco Nierlich bei der Helsana.

Die Präsentationen der beiden Referenten finden sich hier, die vielfältigen Tweets hier mit vielen Zwischentönen.

Stefan Lienhardt am Social Media Gipfel

Stefan Lienhardt, Hirslanden

Stefan Lienhard präsentierte den Social Media Dreisprung Thematisieren – Organisieren – Einführen.

Eine Kernaussage war sicher die, dass Social Media Arbeit echte Knochenarbeit ist – vor allem beim Überzeugen der Mitarbeitenden und der Geschäftsleitung! Aber getreu dem Motto Steter Tropfen höhlt den Stein wurden zunehmend Skeptiker und Kritiker überzeugt.

Wichtig scheint auch die Vorbereitungsphase: nämlich zuhören, was in den Social Media passiert, sowohl was die eigenen Marke betrifft als auch was die Mitbewerber tun.

Und es ist wichtig, so Lienhard, dass die Aktivitäten intern verankert sind, dass internes Know How aufgebaut wird, dass es ein internes Social Media Gesicht gibt, und dass mit den Social Media Aktivitäten Vision und Leitbild des Unternehmens unterstützt werden.

Die Knochenarbeit scheint sich gelohnt zu haben: Hirslanden ist heute gut in den Social Media präsent, nämlich auf XING, Facebook, Twitter, Youtube , und mit einem Blog; die Mitarbeiter sind aktiv dabei, Social Media werden offensichtlich gelebt.

Marco Nierlich, Helsana

Marco Nierlich, Helsana

Marco Nierlich zeigte eindrücklich die Geschichte der Social Media bei der Helsana auf. Nach diversen Einzelaktivitäten begann 2011 die Bündelung und strategische Ausrichtung der Aktivitäten (Folie 29).

Ganz bewusst wurde an die Anbindung an das CRM System verzichtet.

Äusserst interessant waren die Aussagen zur Aktivierung der Nutzer. Beispiele sind der Experten Blog, auf dem externen und interne Experten bloggen, der Family Blog oder die durchgängige Social Media Betreuung rund um den Berner Frauenlauf 2013 (vgl. Folie 35ff.).

Und zur Frage nach dem ROI hatte Marco Nierlich auch eine passende und gute Antwort parat.

Photostream zum SMGZH auf Flickr

Beitrag in der Netzwoche (ergänzt 5.9.13)

Sep 042013
 
6. FHS eBusiness Challenge

6. FHS eBusiness Challenge

Heute und gestern fanden zwei spannende Events zum Thema Neue Medien im Gesundheitswesen statt: Gestern die 6. FHS eBusiness Challange in St. Gallen (#ebc13), heute Morgen der 20. Social Media Gipfel in Zürich (#smgzh) – der Kurzbericht auf diesem Blog.

An der 6. FHS eBusiness Challange waren gestern in St. Gallen 22 Schülterteams angetreten, um innovative eBusiness Ideen für das Kantonsspital St. Gallen zu entwickeln – hier mehr zur Idee der ebc.

Die Teams waren aufgefordert Ideen rund um den Patientenkomfort sowie die Patienteninformation zu entwickeln. Die Ideen wurden in den Teams zunächst sortiert und bewertet, anschliessend wurde eine Idee detailliert ausgearbeitet.

Eine Jury bestehend aus Mitgliedern des Kantonsspitals, der Sponsoren und der FHS St. Gallen bewerteten anschliessend in zwei Durchgängen die Arbeiten.

Die abschliessende Rangliste ist hier einzusehen. Gewinner ist ein Team aus Romanshorn.

Die ebc im Video

Eindrücke von der 6. FHS eBusiness Challenge  (Photoalbum)

Eindrücke von der 6. FHS eBusiness Challenge

Mrz 052013
 

Kürzlich wurden zwei Publikationen zum Thema Zuweisermanagement von Carlo Napoli, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informations- und Prozessmanagement der FHS St. Gallen, publiziert:

Zuweisermanagementkonzept – ein
prozessorientiertes Referenzmodell

Zuweisermanagementkonzept – ein prozessorientiertes Referenzmodell,
clinicum 1-13, S. 94-97

Abstract:

“Der Wandel im Schweizer Gesundheitswesen bewirkt eine Verschiebung der Leistungen in den ambulanten Bereich. Dies führt zu einer Bettenunterbelegung, dem entweder mit einem Abbau der Kapazitäten oder mit einer Steigerung der Fallzahlen begegnet werden kann. Letzteres endet in einem Auslastungswettbewerb, den es gilt, systematisch anzugehen. Eine Möglichkeit den Patientenstrom sowie auch die Zusammensetzung der Krankheitsfälle (Fall-Mix) zu steuern, bietet ein systematisches Zuweisermanagement.”

Prozessorientiertes Referenzmodell stellt Kundenbeziehung ins Zentrum,
Competence 3/2013, S. 26-27.

Abstract:

“Der Umgang mit den richtigen Zuweisern wird im Auslastungswettbewerb für die medizinischen Leistungserbringer überlebenswichtig. Ein systematisches Zuweisermanagement steuert den Patientenstrom und den Mix der Krankheitsfälle.”

Dez 072011
 

Im Oktober fand einem Roundtable Gespräch zum Thema Datenmanagement und eHealth statt. Die FHS St. Gallen war durch Rainer Endl vertreten.

In dem Gespräch ging es um “die mannigfachen Aspekte des Datenmanagements und den wirtschaftlichen Einsatz von eHealth-Instrumenten. Zwei Resultate lassen sich vorwegnehmen: Zum einen besteht ein zünftiges Verbesserungspotenzial im Nutzen vorhandener Daten, zum andern waren sich die Experten einig: Effizientes Datenmanagement wird zusehends zum Erfolgsfaktor im Spital-Wettbewerb.

In der Zeitschrift Clinicum wurde jetzt eine Zusammenfassung (pdf) puliziert.

Nov 282011
 

Im Juni 2012 findet zum 25. Mal die Bled eConference in Bled, Slowenien, statt. Das Generalthema lautet diesmal “eDependability: Reliable and Trustworthy eStructures, eProcesses, eOperations and eServices for the Future“.

Damit will die Konferenz einen Beitrag leisten zur Auseinandersetzung mit den Abhängigkeiten von Wirtschaft und Gesellschaft von den Informations- und Kommunikations-Technologien. Dazu aus dem Call for Papers:

The conference theme eDependability serves as a forum to discuss design and creation of reliable and trustworthy eStructures, eProcesses, eOperations and eServices. Is the silver standard that we reached enough? What needs to be done for the gold standard? Researchers, practitioners and policy makers are invited to contribute to the eDependability theme.”

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Nov 042011
 

Die FHS St. Gallen Hochschule für Angewandte Wissenschaften bietet neu einen Weiterbildungslehrgang in eHealth an. Die Ausbildung umfasst 30 Unterrichtstage und schliesst mit dem “Dipoma of Advanced Studies in eHealth” ab. Die Weiterbildung richtet sich an

  • Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen
  • Leitende Mitarbeitende in Gesundheitsdirektionen
  • Beraterinnen und Berater im Gesundheitswesen
  • IT- und Organisationverantliche bei Leistungserbringern im Gesundheitswesen
  • Vertriebsleitung und Mitarbeitende im Vertrieb bei Unternehmen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, insb. Anbieter von IT-Dienstleistungen
  • Politikerinnen und Politiker im Gesundheitswesen

Der nächste Ausbildungskurs startet 2. April 2012. Weitere Informationen sind hier verfügbar.

Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen
- Beraterinnen und Berater im Gesundheitswesen
- Leitende Mitarbeitende in Gesundheitsdirektionen, der öffentlichen Verwaltung und Verbänden
- IT-/Organisationsverantwortliche bei Leistungserbringern im Gesundheitswesen
- Vertriebsleitung und Mitarbeitende im Vertrieb bei Unternehmen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, insbesondere Anbieter von IT-Dienstleistungen
- Politikerinnen und Politiker
Okt 182011
 
Zusammenfassung der Studie "E-Government und Bevölkerung 2011"

Zusammenfassung der Studie "E-Government und Bevölkerung 2011"

Heute wurde die Studie Bevölkerung und E-Government publiziert (Zusammenfassung). Die Studie wurde vom Informatikstrategieorgans Bund (ISB) in Auftrag gegeben.

Für die Studie wurden im Sommer 2011 rund 1000 repräsentativ ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz telefonisch befragt. Erstmals wurden dieses Jahr auch Indikatoren zu Gesundheitsinformationen und SuisseID in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) erhoben.

Die wichtigsten Ergebnisse sind in der Pressemitteilung des ISB bzw. in der knapp 10-seitigen Zusammenfassung nachzulesen.

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Jul 012011
 

Auf dem Weg zur Umsetzung der eHealth-Strategie des Bundes wurden in den letzten Jahren von verschiedenen Gremien Grundlagen für die organisatorische und technische Gestaltung der eHealth-Landschaft der Schweiz erarbeitet. Diese finden ihren Niederschlag in verschiedenen Empfehlungen (www.e-health-suisse.ch), die vom Steuerungsausschuss des “Koordinationsorgans eHealth Bund und Kantone” verabschiedet worden sind.

Um die verschiedenen lokalen, regionalen und kantonalen eHealth-Vorhaben auf Konformität mit diesen Empfehlungen zu prüfen, hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein Mandat “Evaluationsstelle für eHealth-Modellversuche” ausgeschrieben. Das Institut für Informations- und Prozessmanagement an der FHS St.Gallen (IPM-FHS) hat sich gemeinsam mit der BFH Biel (Kompetenzbereich Medizininformatik, Prof. Jürgen Holm) erfolgreich um dieses Mandat beworben.

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Jun 272011
 

4056192406_3afd489807_oDie Studie mHealth – New horizons for health through mobile technologies wurde kürzlich vom Global Observatory for eHealth der WHO publiziert.

Die Studie untersucht die weltweite Nutzung und Verbreitung mobiler und drahtloser Technologien im Gesundheitsbereich.

Fourteen categories of mHealth services were surveyed:
health call centres, emergency toll-free telephone services, managing emergencies and disasters, mobile telemedicine, appointment reminders, community mobilization and health promotion, treatment compliance, mobile patient records, information access, patient monitoring, health surveys and data collection, surveillance, health awareness raising, and decision support systems
.”

In 83% der 112 untersuchten Länder wurde zumindest einer dieser Dienste identifiziert. Die Daten stammen aus einer Erhebung von Ende 2009.

Die Studie ist im Volltext hier abrufbar.

Bildquelle: flickr.com/Wayan Vota