In diesem Beitrag haben wir über die persönliche elektronische Gesundheitskate (Personal Health Record, PHR) und die verschiedenen Angebote berichtet.
Am 3. Mai 2011 kündigte nun die Swisscom jetzt das elektronische Gesundheitsdossier Evita aus der Schweiz an. Der Anbieter evita.ch ist eine Tochtergesellschaft der Swisscom.
Was bietet das elektronische gesundheitsdossier Evita?
“Im elektronischen Gesundheitsdossier Evita sind Ihre aktuellen Gesundheitsdaten sicher digital gespeichert und weltweit rund um die Uhr verfügbar. Dank den praktischen Zusatzfunktionen verwalten Sie zudem die Daten der ganzen Familie mit wenigen Mausklicks und erfassen Blutzucker- und andere Vitalwerte.”
Die FHS St. Gallen ist mit zwei Beiträgen am Swiss eHealth Forum im Rahmen der InfoSocietyDays 2011 aktiv vertreten.
Rainer Endl referiert am 10. März zum Thema “Customer Relationship Management im Gesundheitswesen – Zuweisermanagement am Beispiel der Forel Klinik“.
Und am 11. März berichtet Edith Maier über die “Web-basierte Unterstützung von Patienten-Selbstmanagement“.
Im Rahmen des 2. Swiss Forum Klinikmarketing 2011 präsentiert Carlo Napoli von der FHS St. Gallen einen Beitrag zum Thema Zuweisermanagement.
Die Tagung findet am 21. und 22. März 2011 in Zürich statt und beschäftigt sich mit verschiedenen Fragestellungen rund um das Klinikmarketing. U.a. ist auch ein Vortrag zum Thema “Social Media, sinnvoll für Spitäler?” angekündigt. (Programm 21.3., Programm 22.3.)
Für weitere Informationen zum Zuweisermanagement sei auf diesen Beitrag verwiesen.
Bildquelle: Titelblatt der Tagungsbroschüre.
Im Rahmen der 10. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik (WI 2011) präsentiert Carlo Napoli von der FHS St. Gallen den Beitrag “Zuweisermanagement für Leistungserbringer im Gesundheitswesen“.
Die zentrale Frage des Beitrags ist, wie das Konzept des Customer Relationship Managements (CRM) auf die Kundenbeziehung zwischen Leistungserbringer im Gesundheitswesen und ihren Zuweiser übertragen werden kann.
Der Abstract zum Beitrag:
“Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Überlegung, ob sich das Konzept des Customer Relationship Managements (CRM) auf die Schnittstelle zwischen Zuweiser und Leistungserbringer im Gesundheitswesen übertragen lässt, wobei die Leistungserbringer auf die Spitäler, Reha-Kliniken und Pflegeheime eingegrenzt werden. Das Ergebnis ist die Konzeption und Vertiefung einer Prozesslandkarte für das Zuweisermanagement, die für weitere Arbeiten auf informationstechnischer Ebene nützlich sein kann. ”
Das Pew Internet & American Life Project hat gestern eine Studie mit dem Titel “Health topics online” publiziert.
Untersucht wurde, nach welchen Gesundheitsthemen die Nutzer Online suchen. Befragt wurden dazu erwachsene US Bürger im Herbst 2010 (methodische Hinweise). 80% der Internetnutzer suchen demnach nach Gesundheitsinformation Online.
Und wonach suchen die Nutzer? Die folgende Tabelle gibt darüber Aufschluss:
Heute Abend fand der Herbstanlass 2010 des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie (WIG) zum Thema “Gesundheit über Facebook? Social Media im Gesundheitsbereich” statt. Referentin des Abends war Karin Frick vom Gottlieb Duttweiler Institut.
Zu Beginn zeigte Karin Frick auf, wie der Mensch als soziales Wesen von Freunden und Bekannten, seinem sozialen Netzwerk, beeinflusst wird und abhängig ist und sich dieses auch unmittelbar auf sein (gesundheitliches) Befinden auswirken kann. Studien belegen diese Zusammenhänge.
Deswegen ist es für Karin Frick eine logische Folge, dass wir auch in Gesundheitsbelangen in Online Social Networks aktiv sind, um uns Rat, Trost zu holen oder uns auszutauschen. “Gesundheit ist sozial” war dann auch ein Fazit von ihr.
Im Juni 2011 findet zum 24. Mal die Bled eConference in Bled, Slowenien, statt. Das Generalthema lautet diesmal “eFuture: Creating Solutions for the Individual, Organisations and Society“. Damit will die Konferenz einen Beitrag leisten zur Auseinandersetzung mit den Auswirkungen und Folgen der diversen e-Initiativen der letzten Jahre. Und es sollen auch Hinweise für die Gestaltung zukünftiger Initiativen zur Entwicklung und Gestaltung neuer Formen der Kommunikation und Interaktion zwischen Individuen in ihren verschiedenen Rollen, Organisationen und der Gesellschaft als Ganzes gewonnen werden. Dazu aus dem Call for Papers:
“Moreover, it is essential that managers, politicians, employees, and citizens take actions at both the macro and the micro level so that discourse and discussion focuses on designing suitable organizational configurations, effective and efficient processes, new kinds of products and services, and necessary infrastructures and technologies in short we need the correct eSolutions so that the eFuture is indeed bright.”
Mayo Clinic versteht sich als die grösste, nicht-kommerzielle, medizinische Praxis der Welt (About Mayo Clinic). Die Organisation hat ihren Sitz in Rochester, Minnesota und ist Betreiber der Mayo-Kliniken. Darüber hinaus ist Mayo Clinic auch in der Forschung und Ausbildung tätig (Mayo Clinic bei Wikipedia).
Mayo Clinic nutzt seit 2005 aktiv Web 2.0- bzw. Social Media Anwendungen:
“Mayo Clinic has the most popular medical provider channel on YouTube and more than 60,000 “followers” on Twitter, as well as an active Facebook page with well over 20,000 connections. With its News Blog, Podcast Blog and Sharing Mayo Clinic, a blog that enables patients and employees to tell their Mayo Clinic stories, Mayo has been a pioneer in hospital blogging. MayoClinic.com, Mayo’s consumer health information site, also hosts a dozen blogs on topics ranging from Alzheimer’s toThe Mayo Clinic Diet.”
Die seit 2003 durchgeführte IADIS Konferenz e-society findet 2011 vom 10. bis 13. März in Avila, Spanien, statt. Der Call for Papers ist Online abrufbar, die Frist für die Einreichung von Beiträgen läuft bis zum 29. Okt. 2010.
Die Konferenz adressiert sowohl technische als auch nicht-technische Fragestellungen im Kontext der Informationsgesellschaft. Themenfelder sind u.a. Digital Divde, eBusiness und eCommerce, eLearning, New Media, Digital Services, eGovernment, eGovernance, eHealth.
Eingereicht werden können Full und Short Papers, Reflection Papers, Posters, Tutorials, Panels.
Weitere Details sind auf der Website verfügbar.
Hans-Dieter Zimmermann ist als Vertreter der FHS St. Gallen im Program Committee vertreten.
Bildquelle: www.esociety-conf.org
Die Integrata-Stiftung setzt sich für die humane Nutzung der Informationstechnologie ein. Sie will das breite Bewusstsein für eine verbesserte Lebensqualität durch den Einsatz von IT stärken. Im Rahmen der Fördervorhaben vergibt die Integrata-Stiftung jährlich den Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie (Wolfgang-Heilmann-Preis).
Im Rahmen des 10-jährigen Bestehens ist nun kürzlich der Sammelband “Humane Nutzung der Informationstechnologie” erschienen (ISBN: 978-3-89838-636-4). In dem von Heidi Heilmann, Professorin für Wirtschaftsinformatik in Stuttgart bis 2000, herausgegebenen Band diskutieren und präsentieren verschiedenen Autoren, darunter viele Preisträger des Wolfgang-Heilmann-Preises, ihre Arbeiten und Überlegungen zur humanen Nutzung der IT.





